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Die OBA der Lebenshilfe Regensburg leistet
inzwischen seit mehr als zehn Jahren seine Arbeit auf dem Gebiet der
Behindertenbetreuung und der Entlastung der betroffenen Familien. Die
Erfahrungen haben gezeigt, dass der Betreuungsaufwand für erwachsene
Behinderte in vielen Fällen nicht vollständig durch Elternhaus und
Werkstatt abgedeckt werden kann.
Die OBA der
Lebenshilfe Regensburg setzt sich folgende Schwerpunkte:
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Familienentlastende Dienste (FED) |
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Offene Behindertenarbeit (OBA) |
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Ambulant Unterstütztes Wohnen
(AUW)
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Als wichtigste Aufgabe steht die Entlastung der
Eltern und Familienangehörigen bei der Pflege und Betreuung sowie die
lebenspraktische Unterstützung von geistig, körperlich und mehrfach
behinderten Menschen im Vordergrund.
Auswirkungen
Mit seinen
vielseitigen offenen Hilfen fördert die AUW die
Integration der geistig behinderten Menschen in ihr soziales und
kulturelles Lebensumfeld.
Durch die regelmäßige Betreuung Behinderter innerhalb ihrer Familien, wird
ein längeres Verbleiben in diesen Familien ermöglicht, weil die
verschiedenen Dienste eine Wohnheimunterbringung u. U. erst wesentlich
später nötig machen.
Bei allen bisher mit Eltern und Betreuten geführten Gesprächen hat sich
herauskristallisiert, dass alleine die Tatsache, dass es solche Dienste
gibt, die Betreuungspersonen der Behinderten sehr beruhigt und
zuversichtlich macht.
Alleine das Wissen darum, dass Hilfe ins Haus kommt, wenn es dringend
erforderlich ist, (z.B. bei Erkrankung eines Elternteils) ist ihnen eine
große psychische Entlastung.
Auch der Gedanke an die Möglichkeit einer "Kurzzeitaufnahme" im Rahmen
einer Verhinderungspflege, zur Erholung, zur Kur oder für einen
unaufschiebbaren Krankenhausaufenthalt, lässt die Eltern ihre Aufgabe
angstfreier erfüllen und trägt sicher entscheidend dazu bei, dass sie dies
länger tun können, als ohne die Hilfe der OBA.
Eine weitere Entlastung stellen die Freizeitmaßnahmen dar. Neben der
Arbeit in den Regensburger Werkstätten waren die meisten der erwachsenen
Behinderten auf die Freizeitgestaltung durch ihre Eltern angewiesen. Die
Freizeitangebote der OBA ermöglichen den Behinderten eine schrittweise
Orientierung nach außen.
Die Entlastung kann Spannungen und Überlastung innerhalb der Familie
abbauen und ist somit hilfreich für ein längeres, harmonisches Verbleiben
im Kreis der Familie. Ohne die Angebote unseres Dienstes, würden so manche
Eltern sich früher gezwungen sehen, aus Angst vor eigenen Gebrechen und
Krankheit, aber auch aus psychischer Überlastung, den Behinderten
Angehörigen "vorzeitig" in einem Heim unterzubringen. Bei Grenzfällen zur
Lernbehinderung stellt ambulant unterstütztes Wohnen eine sinnvolle Alternative
zur Wohnheimunterbringung dar.
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